Der Frühburgunder ist ein natürlicher Spross des Spätburgunders und wird gut 14 Tage früher reif als ein Pinot Noir, wie der Name bereits vermuten lässt.
Die Beeren sind klein, die Schale ist dicker und der verhältnismäßige Anteil mehr, wodurch der Wein eine ausgesprochene Samtigkeit bekommt.
Neben fruchtigen Aromen ist bei diesem Frühburgunder vor allem die rauchige Note ein echter Burner!

 

Frühburgunder ist Verrieselungsanfällig und bringt wenig Ertrag, weshalb er auch im Wirtschaftswunderland mit dem stetigen Streben nach Mehr nicht so beliebt war – aber wir wollen nicht jammern.

In Deutschland wurde Frühburgunder erstmals 1824 erwähnt. In den 1950iger Jahren war er dann fast verschwunden, was schade gewesen wäre, denn dann hätten Philipp und Julian ihn nicht so gut ausbauen können.
Sie haben das Potenzial erkannt und machen einen famosen Frühburgunder, der den „Meiningers Rotweinpreis 2021“ in der Kategorie „Heimische Rebsorten trocken“ gewonnen hat.
 

Die Brüder Hof bauen ihn zu 70% in ganz altem Holz aus, um das Terroir klar über das Toasting zu stellen.
 

Jetzt im Winter zu Wild und Weihnachtsgenüssen ein himmlischer Tropfen, der dich nicht müde macht und mit dem zweiten Glas in einen Winterschlaf versetzt. Zum Wohl die Pfalz!

Hof Frühburgunder Herrenpfad

12,00 €Preis
  • Meiningers Kostnotiz: „Reduktiv, leichte Phenolik, blaue und rote Früchte, saftig, zupackend, kommt schön über die Würze.“ – ich ergänze Rrrrrrauchigkeit.